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Auf Wilddiebs Spuren
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- Erstellt am Samstag, 07. März 2009 07:36
In den Linnert, ein abwechslungsreiches Waldgebiet zwischen Haltern und Dülmen, führte die jüngste Tour der Senioren-Union. Vom Startpunkt Sythener Mühle aus begaben sich 29 Senioren "Auf Wilddiebs Spuren", so der Titel der Strecke. | ![]() |
In den Linnert, ein abwechslungsreiches Waldgebiet zwischen Haltern und Dülmen, führte die jüngste Tour der Senioren-Union. Vom Startpunkt Sythener Mühle aus begaben sich 29 Senioren "Auf Wilddiebs Spuren", so der Titel der Strecke. Ein guter Auftakt war ein Feld voller Schneeglöckchen. Dann ging es Kreuz und quer durch die Waldungen, auch abseits ausgetretener Pfade. Auf dem weichen Waldboden kamen auch jene Wanderer gut zurecht, denen Asphalttreten Schwierigkeiten bereitet. Die letzten Kilometer ging es idyllisch an einem gewundenen Bachlauf entlang, der sich verborgen durch den Wald schlängelt. An einer Eiche hängt dort ein Kruzifix. Es markiert die Stelle, wo sich Reichsgraf Otto von und zu Westerholt-Gysenberg und seine Gemahlin Berta am 1. Mai 1920 zum letzten Mal Lebewohl sagten. Kurz darauf, in der Nacht, wurde der Graf unweit der Stelle von Wilddieben erschossen. Daher der Titel der Wanderung.
Eine amüsante Überraschung wartete auf die Wanderer ganz in der Nähe. Unbekannte Zeitgenossen hatten einen Strauch mit bunten Plastikeiern geschmückt, zu welchem Zweck auch immer. Wilfried Schmitz, der Chef der Senioren-Union, kommentierte verschmitzt: "Den Strauch haben wir eigens für diese Tour dekoriert." Nach 8 abwechslungsreichen Kilometern hatten am Ende alle reichlich Appetit auf Kaffee und Kuchen, der im Lokal "Sythener Flora" schon bereitstand. Zusammengestellt und angeführt hatte die Tour Rolf Sonderkamp, der als Mitautor des "Haard-Führers" als Experte für "Krumme Touren" durch die hiesigen Wälder gilt.






