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- Erstellt am Dienstag, 16. Juni 2009 10:11

Jahrzehntelang war die schmale Brücke über den Mühlenbach für die Bewohner des Beisenkamps und für Besucher eine nützliche Verbindung. Doch plötzlich versperren Eisenpoller den Weg. Die Brücke sei marode, heisst es von der Verwaltung, Rost. Nachfolgerin soll eine hölzerne Fußgängerbrücke werden.
Jahrzehntelang war die schmale Brücke über den Mühlenbach für die Bewohner des Beisenkamps und für Besucher eine nützliche Verbindung. Doch plötzlich versperren Eisenpoller den Weg. Die Brücke sei marode, heisst es von der Verwaltung, Rost. Nachfolgerin soll eine hölzerne Fußgängerbrücke werden.
Einen trostlosen Zustand vermittelt auch das "Lutherhaus" neben der Brücke, das über viele Jahre ein charakterprägender Ort der Siedlung war. Es steht seit langem leer, verfällt. Falls es abgerissen werden sollte, verlöre nicht nur der Beisenkamp, sondern die ganze Stadt ein Kleinod, das eigentlich Beachtung verdient hätte.
Wie ist es möglich, dass man ein nützliches Brückenbauwerk still vor sich hin rosten lässt, bis es schon nach wenigen Jahrzehnten unbrauchbar wird? Ärgerlich ist es auf jeden Fall für viele Beisenkämper, dass aus einer Straße über Nacht zwei Sackgassen werden, die den Autofahrern nicht nur mühsames Drehen und Wenden abfordern, sondern auch lästige Umwege erzwingen - und das Verkehrsaufkommen auf anderen Straßem weiter erhöhen.
Thomas Benterbusch, Chef der CDU Mitte: "Hier hat die Verwaltung über Nacht und am Rat vorbei ärgerliche Tatsachen geschaffen. Die verrostete Brücke und das verfallende Lutherhaus sind zugleich sichtbare Zeichen der Vernachlässigung. Haardkaserne, leerstehende Geschäftslokale, Schmierereien an Hauswänden. verunkrautete Grüninseln voller Abfälle - Datteln ist längst auf dem absteigenden Ast. Diese Entwicklung müssen wir stoppen und umkehren."



