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Pressemitteilungen

Schlecht für die Stadt

Die deutliche Mehrzahl der Bürger bewertet eine mögliche Schließung des Dattelner Hertie-Kaufhauses als negativ für sich selbst und/oder für die Stadt. Dies ergab eine Kurzumfrage der CDU Datteln von zufällig ausgewählten Passanten an den Hertie-Eingängen auf dem Neumarkt.

 

Die deutliche Mehrzahl der Bürger bewertet eine mögliche Schließung des Dattelner Hertie-Kaufhauses als negativ für sich selbst und/oder für die Stadt. Dies ergab eine Kurzumfrage der CDU Datteln von zufällig ausgewählten Passanten an den Hertie-Eingängen auf dem Neumarkt.
 
Befragt wurden am Dienstag, 16. Juni, zwischen 15 und 17 Uhr 40 Passanten, die das Hertie-Haus verließen. Die Befragten wurden von den drei Interviewer-Teams gebeten, eine allgemeine Bewertung zu einer möglichen Schließung des Kaufhauses abzugeben. Darüber hinaus wurden sie zu eigenen Vorschlägen oder Erwartungen an die Politik befragt.
 
Zwei Drittel der Befragten kam aus Datteln, ein Drittel aus umliegenden Städten, nämlich aus Waltrop, Olfen und Lünen. CDU-Vorsitzender Dr. Jürgen Wutschka: "Der hohe Anteil von auswärtigen Besuchern hat uns schon überrascht."
 
Die Mehrheit der Befragten war der Auffassung, die Politik könne bzw. solle nichts gegen eine drohende Schließung unternehmen. Insbesondere sollten keine Steuermittel für den Hertie-Erhalt verwendet werden. Als Hauptverantwortliche sehen viele die Eigentümer der Kaufhauskette. Viele äußerten Mitgefühl mit den direkt Betroffenen.
 
Nur einige der Befragten machten konkrete Vorschläge zu einer möglichen Nachnutzung des Hertie-Areals, z. B. "kleinerer Einzelhandel", "Fachgeschäfte", "Freizeit und Unterhaltung".
 
Hintergrund der Befragung: Die CDU Datteln hat eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe zum Thema Hertie gebildet, die sich mit Hilfsmaßnahmen und mit den Konsequenzen einer möglichen Schließung für Datteln befassen soll.
 
Dr. Jürgen Wutschka: "Unsere Schnell-Umfrage ist streng gesehen sicher nicht repräsentativ, aber sie liefert in manchen Punkten doch ein erstes Meinungsbild, und nur darum ging es uns."
 
Die Arbeitsgruppe unter Vorsitz von Bürgermeisterkandidat Dr. Jürgen Wutschka tagte  erstmals am Donnerstag, 18. Juni.

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