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Ruhrzink: CDU trägt Position im Kreishaus vor
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- Erstellt am Sonntag, 25. September 2011 14:57
Eine bloße Abdichtung des Ruhrzink-Geländes durch Asphalt und umlaufende Spundwände ist nach Ansicht der CDU kein geeignetes Verfahren, das Gelände zu sanieren und gleichzeitig den Stadtteil Meckinghoven voranzubringen.
Diese Position haben Vertreter der Dattelner CDU-Fraktion im Kreishaus deutlich gemacht.
Mit einer vollständigen Asphaltierung sei eine Nachnutzung des Geländes auf wenige Möglichkeiten beschränkt. Mit einem Verkehrsübungsplatz oder einem Massengutlager sei Datteln-Meckinghoven nicht gedient. Das bringe keine Arbeitsplätze, wohl aber zusätzlichen Verkehr und Emissionen. Die CDU wünscht sich statt dessen für Datteln-Meckinghoven nicht belastendes Gewerbe, Handwerk oder auch Erlebnisgastronomie. Ein Teil des Areals könne dazu genutzt werden, eine grüne Wegeverbindung zum Schleusenpark herzustellen. Was am Ende möglich ist, das hänge ganz maßgeblich von der gewählten Sanierungsvariante ab.
Eine bloße Abdichtung des Ruhrzink-Geländes durch Asphalt und umlaufende Spundwände ist nach Ansicht der CDU kein geeignetes Verfahren, das Gelände zu sanieren und gleichzeitig den Stadtteil Meckinghoven voranzubringen.
Diese Position haben Vertreter der Dattelner CDU-Fraktion im Kreishaus deutlich gemacht.
Mit einer vollständigen Asphaltierung sei eine Nachnutzung des Geländes auf wenige Möglichkeiten beschränkt. Mit einem Verkehrsübungsplatz oder einem Massengutlager sei Datteln-Meckinghoven nicht gedient. Das bringe keine Arbeitsplätze, wohl aber zusätzlichen Verkehr und Emissionen. Die CDU wünscht sich statt dessen für Datteln-Meckinghoven nicht belastendes Gewerbe, Handwerk oder auch Erlebnisgastronomie. Ein Teil des Areals könne dazu genutzt werden, eine grüne Wegeverbindung zum Schleusenpark herzustellen. Was am Ende möglich ist, das hänge ganz maßgeblich von der gewählten Sanierungsvariante ab.
An dem Gespräch mit dem Leiter der Umweltbehörde, Friedhelm Kahrs-Ude, und dem zuständigen Ingenieur Ludger Tigges nahmen von Seiten der CDU Fraktionschef Dr. Jürgen Wutschka sowie dessen Stellvertreter Thomas Benterbusch und Rolf Sonderkamp teil.
Derzeit läuft ein Pilotversuch, um die giftigen Stoffe durch Einbringen von Laktat ins Grundwasser zu binden. Hierzu konnten die CDU-Vertreter nichts Neues in Erfahrung bringen. Die Ergebnisse und deren Bewertung sollen gegen Ende des Jahres vorliegen.
Fest steht aber, das dieses Verfahren, auch wenn der Versuch erfolgreich verläuft, nur ein Teil der Lösung sein kann. In jedem Falle sind weitere Maßnahmen erforderlich um sicherzustellen, dass von dem Gelände dauerhaft keine Gefahren mehr für Mensch und Umwelt ausgehen.
Nach Abschluss des Versuchs wird der Kreis als zuständige Behörde entscheiden, welche der möglichen Sanierungsvarianten zum Tragen kommt. Nach allen bisherigen Äußerungen von Seiten des Kreises ist damit zu rechnen, dass dies nicht die Variante „Totalaushub“ sein wird.

