| Ortsverband Horneburg |
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Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Horneburg, die eigentlichen Perspektiven für die Dorfentwicklung eröffnet die Ortsumgehung. Das Land NRW steht zu seiner Verantwortung für den Straßenbau und hat die Ortsumgehung Horneburg in die Investitionsplanung aufgenommen, so dass insgesamt rund 3,8 Mio. Euro für den Bau veranschlagt sind. Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, Straßen. NRW, plant den Baubeginn für September 2009. Das gibt Anlass, sich auf weitere mit dem Bau verbundene Maßnahmen vorzubereiten. Mit der Realisierung der Ortsumgehung bietet sich die Chance, auf der Grundlage des vom Büro Wolters, Coesfeld im Rahmen des Dorfentwicklungsplans erarbeiteten Umgestaltungskonzeptes für den Ortskern nach verkehrlicher Entlastung einen Rückbau und eine Umgestaltung zu erzielen. Seitens des Landesbetriebes ist ein Rückbau lediglich im Zuwegungsbereich außerhalb des Dorfkerns geplant. Es ist deshalb zu klären, welche Umgestaltungs- und Rückbaumaßnahmen in der Ortsdurchfahrt möglichst durchzuführen sind und mit welchen Mitteln sie finanziert werden können. Es geht um mehr, nämlich um Strukturerhalt und Entwicklung des Dorfes. Im Weiteren geht es für die Kinder und Jugendlichen um die sichere Wegeverbindung zwischen dem Dorf und dem Bereich des Sportplatzgeländes beim Kreuzen der Umgehungsstraße. Außerdem wird die Ortsumgehung das Sportplatzgelände anschneiden. Daher, aber auch um einen geregelten Übungs- und Spielbetrieb zu ermöglichen, ist eine Umgestaltung des Sportplatzbereiches erforderlich. Die Aufgabe des Grundschulstandortes Horneburg ist infolge der Zerschlagung gut funktionierender Dorfstrukturen ein dramatischer Einschnitt. Allein getragen von Kosteneinsparüberlegungen, weit weg von dem was für unsere Kinder und ihre Erziehung wesentlich ist – wurde vom Bürgermeister Wolfgang Werner und von der Ratsmehrheit gegen die CDU ein Schulentwicklungsmodell mit gravierenden Maßnahmen in die Schulstandorte und Verlagerung nach Meckinghoven auf den Weg gebracht. Da ging man mit der Sense dran. Zu verantworten ist die Diskussion um die Schließung des Grundsschulstandorts Horneburg durch den Bürgermeister und Verwaltungschef Wolfgang Werner. Am liebsten hätte er ohne große Öffentlichkeitsbeteiligung geplant, gekungelt und uns alle dann vor vollendete Tatsachen gestellt. Unser aller offen geführter Widerstand musste ihm missfallen. Im Entscheidungsprozess hat er sich auf die Seite der SPD gestellt und für die Schließung gestimmt. Es ist Heuchelei, wenn Wolfgang Werner heute sein Bedauern über die Aufgabe des Schulstandortes zum Ausdruck bringt. Damit macht er von ihm getragenes Geschehen nicht rückgängig. Auch wenn dieses erstrebenswert wäre. Denn Schulgesetzgebung und der politische Kurs der neuen Landesregierung zeigen eindeutige Entwicklungstrends zum Erhalt kleiner Schulen. Für die CDU geht es nun darum, das Schulgebäude erst einmal zu erhalten, um alle Optionen einer vorrangig schulischen Nutzung für die Zukunft offen zu halten. Eine Lösung für den Löschzug Horneburg, dem mit seinem Standort in den strate¬gischen Überlegungen eine wichtige Aufgabe für den Brandschutz im Dattelner Süden zukommt, ist mit der Fahrzeughalle auf den Weg gebracht. Die zügige Realisierung der Gesamtbebauung ist für die nächsten Jahre vordringliches Ziel. Lichtblick für die Dorfentwicklung, auch zur Absicherung der Infrastruktur, gibt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, der in Gestalt einer immer älter werdenden Bevölkerung auch vor unserem Dorf nicht Halt macht, im Sinne einer familienfreundlichen Politik die Erweiterung der Wohnbebauung. Da ist die Fläche an der Horneburger Straße neben dem Friedhof, ursprünglich für die Feuerwehr angedacht, in der Überplanung. Anzustreben ist auch gemeinsam mit der Stadt Oer-Erkenschwick die Straßenrandbebauung "Am Bollwerk". Weitere kleine, aber sehr wichtige Maßnahmen, wie z. B. der von der CDU bereits errichtete Unterstand auf dem Horneburger Friedhof stehen im Visier der Horneburger Christdemokraten zur Verbesserung der Infrastruktur. Dort wo die Mittel aus dem Rathaus nicht zur Verfügung gestellt werden, ist Eigeninitiative angesagt. Und die Bereitschaft dazu ist in unserem Dorf glücklicherweise noch vorhanden.
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